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Turmaufstieg St.-Marien-Kirche Wittstock

Franklinstr. 15 10587 Berlin
Kategorie
Kulturbauten

Lichtplanung
Blieske Architects Lighting Designers
Franklinstr. 15
10587 Berlin
studio@blieske.de
https://www.blieske.de/
Bauherr
Ev. Gesamtkirchengemeinde Wittstock, Superintendent Matthias Puppe
Innenarchitekt
Kannenberg & Kannenberg freie Architekten BDA und Ingenieure
Verantwortliche Planer
Jan Blieske
Robert Schulz
Architekt
Kannenberg & Kannenberg freie Architekten BDA und Ingenieure
Elektroplanung
-

Projektbeschreibung

Anlässlich der Landesgartenschau 2019 in Wittstock wurde der Aufstieg im Turm der St.-Marien-Kirche technisch instandgesetzt und durch ein Lichtkonzept in Szene gesetzt, um den Besuchern den Zugang zur Turmplattform mit ihrem weiten Ausblick über die Stadt und die umgebende Landschaft zu ermöglichen. Die Beleuchtung wurde in den Folgejahren um weitere Teilbereiche, wie z.B. die Uhrenstube und die Glockenkammer erweitert und im Jahr 2022 abgeschlossen.

In dem nur partiell und spärlich mit Tageslicht beleuchteten Raum setzt das Beleuchtungskonzept bewusst auf die Dunkelheit als Mittel der Gestaltung und der Erfahrung. Im historischen Kontext haben Turmwächter, Glöckner und Uhrmacher den Aufstieg durch diesen Raum, mit einer Laterne in der Hand erlebt, so dass zwar der Treppenlauf erkennbar war, die Umgebung aber, aufgrund der imposanten Ausdehnung des Turminnenraumes, jedoch im Dunklen verschwand. Diese Erfahrung soll im Wesentlichen auch den Besuchern vermittelt werden, ergänzt um ein subtiles Erlebnis der Größe des Raumes und der beeindruckenden Konstruktion Glockenstuhls. Die Wege auf Treppen und Plattformen werden dabei nur partiell beleuchtet um die Aufmerksamkeit der Besucher immer wieder aufs Neue zu fordern und auf spezifische Punkte zu lenken. Dabei erfolgt die Wegeführung über die verschachtelt angeordneten Treppen trotz der Richtungswechsel dank der Lichtführung intuitiv und sicher. Gerade durch den Verzicht auf eine vollständige Ausleuchtung des Raumes erhält dieser seine charakteristische Wirkung. Durch die Lichtverhältnisse wirkt der Raum wie von Giovanni Battista Piranesis Carceri d’Invenzione inspiriert.

 

Für die Texte/Inhalte sind die einreichenden Unternehmen verantwortlich.

 

Jurybegründung:

Die Bedeutung, die der Turm der Kirche in der Entstehungszeit als Wachturm hatte, wird durch die museale Nutzung wieder in Erinnerung gerufen. Das Licht wird hier maßgeblich für ein Erlebnis im eigentlich profanen Bau gestaltet, das früher nur wenige Personen hatten – die Besucher können das heute genau nachvollziehen.


Turmaufstieg St.-Marien-Kirche Wittstock

Franklinstr. 15 10587 Berlin
Kategorie
Kulturbauten

Lichtplanung
Blieske Architects Lighting Designers
Franklinstr. 15
10587 Berlin
studio@blieske.de
https://www.blieske.de/
Bauherr
Ev. Gesamtkirchengemeinde Wittstock, Superintendent Matthias Puppe
Innenarchitekt
Kannenberg & Kannenberg freie Architekten BDA und Ingenieure
Verantwortliche Planer
Jan Blieske
Robert Schulz
Architekt
Kannenberg & Kannenberg freie Architekten BDA und Ingenieure
Elektroplanung
-

Projektbeschreibung

Anlässlich der Landesgartenschau 2019 in Wittstock wurde der Aufstieg im Turm der St.-Marien-Kirche technisch instandgesetzt und durch ein Lichtkonzept in Szene gesetzt, um den Besuchern den Zugang zur Turmplattform mit ihrem weiten Ausblick über die Stadt und die umgebende Landschaft zu ermöglichen. Die Beleuchtung wurde in den Folgejahren um weitere Teilbereiche, wie z.B. die Uhrenstube und die Glockenkammer erweitert und im Jahr 2022 abgeschlossen.

In dem nur partiell und spärlich mit Tageslicht beleuchteten Raum setzt das Beleuchtungskonzept bewusst auf die Dunkelheit als Mittel der Gestaltung und der Erfahrung. Im historischen Kontext haben Turmwächter, Glöckner und Uhrmacher den Aufstieg durch diesen Raum, mit einer Laterne in der Hand erlebt, so dass zwar der Treppenlauf erkennbar war, die Umgebung aber, aufgrund der imposanten Ausdehnung des Turminnenraumes, jedoch im Dunklen verschwand. Diese Erfahrung soll im Wesentlichen auch den Besuchern vermittelt werden, ergänzt um ein subtiles Erlebnis der Größe des Raumes und der beeindruckenden Konstruktion Glockenstuhls. Die Wege auf Treppen und Plattformen werden dabei nur partiell beleuchtet um die Aufmerksamkeit der Besucher immer wieder aufs Neue zu fordern und auf spezifische Punkte zu lenken. Dabei erfolgt die Wegeführung über die verschachtelt angeordneten Treppen trotz der Richtungswechsel dank der Lichtführung intuitiv und sicher. Gerade durch den Verzicht auf eine vollständige Ausleuchtung des Raumes erhält dieser seine charakteristische Wirkung. Durch die Lichtverhältnisse wirkt der Raum wie von Giovanni Battista Piranesis Carceri d’Invenzione inspiriert.

 

Für die Texte/Inhalte sind die einreichenden Unternehmen verantwortlich.

 

Jurybegründung:

Die Bedeutung, die der Turm der Kirche in der Entstehungszeit als Wachturm hatte, wird durch die museale Nutzung wieder in Erinnerung gerufen. Das Licht wird hier maßgeblich für ein Erlebnis im eigentlich profanen Bau gestaltet, das früher nur wenige Personen hatten – die Besucher können das heute genau nachvollziehen.

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