Neues Schiffshebewerk in Niederfinow
Arneburger Straße 24
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Projektbeschreibung
Licht nach Maß für ein monumentales Wunderwerk der Technik Funktionale Riesenmaschine und architektonische Attraktion in einem, das ist das neue Schiffshebewerk im brandenburgischen Niederfinow nordöstlich von Berlin. Seit seiner Inbetriebnahme 2022 befördert es bis zu 110 Meter lange Schiffe in weniger als 20 Minuten 36 Meter hoch von der Alten Oder aufs Niveau des Oder-Havel-Kanals – und zurück. Eine Einfahrt ins Schiffshebewerk ist auch für erfahrene Binnenschiffer anspruchsvolle Maßarbeit. Entsprechend wichtig sind optimale Sichtbedingungen – und angesichts der Betriebszeiten des neuen Hebewerks, die außer während einer Winterpause im Januar und Februar täglich von 6 bis 22 Uhr reichen, auch optimale Lichtbedingungen. Die Anforderungen dafür sind in der DIN 67500 zur Beleuchtung von Schleusenanlagen festgelegt. Das Rückgrat des Beleuchtungskonzepts bilden WE-EF PFL540 Mastansatzleuchten, die an Kippmasten des Spezialisten Pfeiffer in unterschiedlichen Lichtpunkthöhen (8 m in den Vorhäfen und 6 m auf dem Trog) montiert sind – sowohl entlang der Spundwände des oberen und unteren Vorhafens als auch an der Trogwanne selbst. Dabei punktete die moderne LED-Mastleuchte nicht nur mit ihrer Effizienz und der hohen Präzision ihrer Linsenoptiken, sondern auch mit ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Da eine optimale Ausleuchtung der Spundwände für die Sicherheit des Betriebs essentiell ist, spezifizierten die Planer mit den WE-EF Beratern eine maßgeschneiderte Hybridoptik. Die Anlage ist durchgängig in der neutralweißen Lichtfarbe 4000 K beleuchtet. Je nach Masthöhe werden Leuchten mit 36 W, 54 W und 72 W Anschlussleistung eingesetzt, um die erforderlichen Beleuchtungsstärken auf der Zielfläche zu erreichen. Für den kritischen Bereich der Trog- und Haltungstore wünschten sich die Betreiber eine zusätzliche, gezielte Ausleuchtung. WE-EF löste diese Aufgabe mit einer weiteren Modifikation der Mastansatzleuchten: Die betreffenden Lichtpunkte erhielten Leuchten, die am Gehäuse eine Montageplatte für zusätzliche FLC141 LED-Scheinwerfern tragen. Mit einer Pulverbeschichtung in „Goldgelb“ (RAL 1004) fügen sie sich an den blauen Stahlrohrmasten in das vorgegebene Farbkonzept mit Akzenten in Gelb und Blau am ansonsten roh belassenen, hellgrauen Baukörper aus Sichtbeton mit Glasfassade.